Hannah Stippl

„root in unstable ground“, 2022
Hannah Stippl, „root in unstable ground“, Radierung in 4 Farben, 2022

Hannah Stippl
(geboren 1968 in Wien)

„root in unstable ground“, 2022 für art in print

Radierung in 4 Farben, gedruckt auf Hahnemühle Alt Worms, weiß matt 350g

gedruckt von Tom Phelan, Blackspot Press, Wien

Auflage 15 Exemplare + 3 AP + 2 EP + 1 PP

von der Künstlerin signiert, betitelt und nummeriert

Blattgröße 50 x 70 cm

Erst im Jänner 2023 lieferbar

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Hannah Stippl

Hannah Stippl

Hannah Stippl ist eine österreichische Künstlerin, Kuratorin und Landschaftstheoretikerin. Sie ist bekannt für ihre Landschaftsbilder, die spielerisch an der Schnittstelle von Ornament und Bild balancieren.

Hannah Stippl wurde in Wien geboren und studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Malerei an der Universität für angewandte Kunst Wien. Hier promovierte sie 2011 auf dem Gebiet der Landschaftstheorie. Ihre Dissertation bietet den ersten umfassenden Überblick über die landschaftstheoretischen Aquarelle von Lucius Burckhardt. Von 2005 bis 2017 unterrichtete sie an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Klasse für Landschaftsdesign/kunst. Ihre theoretische Beschäftigung mit kulturhistorischen und ökologischen Aspekten von Pflanzen, Gärten und Landschaften beeinflusst ihre künstlerische Arbeit grundlegend.

Hannah Stippl kuratierte zahlreiche Ausstellungen und leitet den Ausstellungsraum puuul in Wien. Sie lebt und arbeitet in Wien, ihrem Atelier in Elsbach, Niederösterreich und Aguilas, Spanien.

Statement

„In den letzten Jahren habe ich mich auf die Erforschung von Strukturen wie Dickicht, Böschungen oder bewachsene Hänge konzentriert. Jedes Projekt besteht aus einer Serie von Arbeiten auf Papier und Leinwand mit einer bestimmten Inspiration. Meine Arbeiten bauen sich Schicht um Schicht auf, und da ich an vielen gleichzeitig arbeite, kann das Jahre dauern. Neue Arbeiten beginnen ungeplant: einige Farbflächen, Muster, Überlagerungen. Kompositionen werden durch sich überlagernde Farbschichten mit Hilfe von Schablonen und historischen Musterwalzen aufgebaut, die ich in den letzten zwanzig Jahren gesammelt habe. Mit der Zeit verschränken sich die Schichten und bestimmte Atmosphären werden wahrnehmbar. Es ist mir wichtig, das Zufällige, Zufällige und Unpassende sichtbar zu halten, Flecken und graffiti-ähnliche Fragmente, Überbleibsel und verirrte Linien. Wörter und Muster beruhen auf Wiederholungen, wie Zaubersprüche. In meinen Arbeiten verbinde ich Forschungen in Bereichen wie Mythologie, Feminismus oder Ökologie mit Individualität, Emotion und Schönheit. Zusammen evozieren diese Strukturen mehrdeutige Naturlandschaften, die mich interessieren, vertraut und fremd zugleich.

Während meiner gesamten Laufbahn habe ich meine Liebe zu Mustern mit einem tiefen Interesse an Landschaften und Pflanzen vermischt. Das ist es, was meine Arbeit im Atelier, im Garten und in der Form von hortikulturellen Installationen prägt. Ich bin radikal im ursprünglichsten Sinne des Wortes radicalis, was verwurzelt, mit der Erde verbunden, mit Pflanzen auf Augenhöhe bedeutet. Das Radikale ist hier eine Form der Erdverbundenheit. Ich stelle mir meine Bilder als wachsend und sich entwickelnd vor, sie offenbaren sich langsam.“

– Hannah Stippl

Druckgrafik „root in unstable ground“, 2022, Hannah Stippl

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