Barbara Höller

Selfie, 2018

 

Barbara Höller
(geboren 1959 in Wien)

Selfie, 2018 für die Edition women II von art in print

Radierung von 2 Platten auf Zerkall Bütten 250g, gedruckt bei Renata Darabant, Druckwerk Wien

Auflage 33 Exemplare + 10 AP + 2 EP + 2 PP

von der Künstlerin signiert, betitelt und nummeriert

Blattgröße 50 x 40 cm,
Plattengröße 40 x 31,5 cm

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Barbara Höller

1959 // geboren in Wien, lebt und arbeitet in Wien und Ungarn

Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien und an der Universität Wien (Mathematik).

Zahlreiche Preise und Stipendien.

Mitarbeit in verschiedenen Künstler*innenprojekten und Kollaborationen und kuratorische Projekte

Seit 2016 Leitung Ausstellungsraum sehsaal in Wien.

Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

„Ich versuche in meinen Arbeiten konzeptuelle Systeme zu erzeugen, in denen zentrale künstlerische Prinzipien (beispielsweise Materialität, Maßeinheiten, Dimensionen) mit Fragestellungen der menschlichen Existenz zusammengeführt werden können. Das Bindeglied stellen mathematisch-physikalische Tatsachen dar. Die klaren Regelwerke der Naturwissenschaften werden eingesetzt, um die Realität mittels abstrakter Formen und Beziehungssysteme darzustellen.“

Barbara Höller, 2017

Über die Künstlerin

„Höller entwirft Versuchsanordnungen, die sich als künstlerische Arbeiten mit experimentellem Charakter in unterschiedlichen Werkgruppen materialisieren. In Kenntnis der verwendeten Materialien überlässt Höller, obgleich sie am Beginn den Rahmen des jeweiligen Experiments festlegt, die letztendlichen Formulierung der künstlerischen Arbeit einem unvorhersehbarem und unbeeinflussbaren Prozess, der sich über die Verwendung unterschiedlicher Werkzeuge und Materialien zu verselbstständigen scheint. Das Endergebnis ihres Experimentierens wird jedoch nicht nur durch das Materialverhalten beeinflusst, sondern in den Ausstellungssituationen mitunter auch durch Handlungen von Rezipientinnen bestimmt. Die formale und farbliche Reduktion, die sich in den Arbeiten zu erkennen gibt, dient dabei der Steigerung des Ausdrucks analytischen Vorgehens. Höller verzichtet in der Formulierung ihrer Arbeiten allerdings nicht auf ein spielerisches Moment, das den ästhetischen Ausdruck der Arbeiten zu jener Unschärfe verhilft, die es braucht, um die Arbeiten nicht als letztendliche und universale Antworten auf die gestellten Fragen zu begreifen.“

Anja Werkl, 2016, aus dem Katalog „along the line“, Wien, Eigenverlag