Alina Kunitsyna

Ein Millionär, 2019

Alina Kunitsyna
(geboren 1981 in Minsk, Belarus)

Ein Millionär, 2019 für die Edition women II von art in print

Radierung von einer Platte, handkoloriert, auf auf Zerkall Alt Mainz Matt 300g, gedruckt bei Rudolf Hörschläger, Werkstatt Uferstöckl, Wallsee, NÖ

Auflage 33 Exemplare + 5 AP + 2 EP + 2 PP

von der Künstlerin signiert, betitelt und nummeriert

Blattgröße 50 x 40 cm

Plattengröße 25 x 20 cm

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Alina Kunitsyna

1981 // geboren in Minsk, Belarus, lebt und arbeitet in Damtschach, Kärnten und Wien
2003-07 // Diplomstudium Akademie der bildenden Künste
2000-02 // Universität für Kunst , Linz
1995-98 // Kunst-Lycéé Minsk, Belarus

Preise

2014 // Kapsch Kunstpreis
2011 // Kunstpreis Volksbank, Klagenfurt
2009 // Kunstpreis des Landes Kärnten
2007 // Preis für digitale Kunst, Akademie der bildenden Künste
2005 //BACA Kunstpreis

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Über die Künstlerin

Stoffe und Falten sind Leitmotive des OEuvres von Alina Kunitsyna, hervorgegangen aus der Beschäftigung mit dem Transzendenten in der Freud‘schen Traumdeutung sowie in den Schriften des russischen Religionsphilosophen Pavel Florenskijs (1882−1937), der die Ikone als Übergang zwischen der irdischen und der göttlichen Welt versteht, und aus der Auseinandersetzung mit dem französischen Psychiater und Fotografen Gaëtan Gatian de Clérambault (1872−1934), der die Stoffleidenschaften von Frauen untersucht hat. Im Motiv der Falte – von Tüchern, Kleidern, Schuhen usw. – geht die ein MillionärKünstlerin der Frage nach dem Körper, seiner An- und Abwesenheit, nach Dasein und Vergänglichkeit, Verhüllen und Offenbaren, Versprechen, Erfüllung und Enttäuschung, Anschein und Sein nach. Die Hülle, das Körper-Äquivalent, erzeugt das Mysterium, sie gilt es adäquat bildnerisch zu imaginieren. Das Dahinter bleibt verborgen, Drapierungen, Furchen, Öffnungen bannen den Blick und entfachen die Fantasie. Darin sieht Jacques Lacan, selbst Schüler Clérambaults, die ureigenste Leistung der Malerei: Blickerwartungen zu wecken und Blicke spüren zu lassen, die auf das Bild gerichtet sind und die aus dem Bild selbst kommen. Diese Kunst des Sehens und Sichtbarmachens verbindet Clérambault und Lacan. Sie findet sich in den Werken von Alina Kunitsyna wieder, sie hebt die Malerei über den herkömmlichen Augentrug hinaus in ein komplexes Bedeutungs- und Reflexionsgeflecht.

Christine Wetzlinger-Grundnig (Ausschnitt aus Faltblatttext zur Ausstellung Alina Kunitsyna. Flux-Time in Burgkapelle in MMKK in Klagenfurt 2018)

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